KI – HYPE? ZUKUNFT? ANGST? HOFFNUNG?


Als größter Hype in der IT Branche hat sich in den letzten Jahren das Thema KI - Künstliche Intelligenz entwickelt.
Es gibt kaum ein Thema, das zur Zeit mehr diskutiert wird. Ob KI oder AI (der englische Begriff Artificial Intelligence), beide Begrifflichkeiten sind in aller Munde und beschäftigen die IT Branche, die Wissenschaft, die Politik, die Unternehmen aller Branchen und die Menschen gleichermaßen.

Da ist die Rede von neuen "Produkten" mit künstlicher Intelligenz, die Bilder- oder Spracherkennungs-Software nutzen, von Chatbots als automatisierte Helfer in vielen Servicebereichen, von Fahrassistenten oder autonomem Fahren. Oft ist es uns gar nicht bewusst, dass KI schon in unser tägliches Leben eingezogen ist. Denken Sie an Ihr Smartphone, das beispielsweise jetzt schon Funktionen hat, um zu wissen auf welchen Bildern Sie zu sehen sind. Oder Alexa, Siri, Cortana und Co, die mit Spracherkennung arbeiten.

Doch immer dann, wenn neue Technologien zum Hype werden, ist auch Vorsicht geboten. Da gibt es Aufbruchstimmung und Unsicherheit, Euphorie und Angst, Halbwissen bis hin zu Verschwörungstheorien. Selten steckte ein Technologiethema so voller Emotionen. Doch auch wenn uns das heute schon so einfach erscheint, hinter KI verbergen sich sehr komplexe Anwendungen aus den Fachgebieten der Mathematik, der Informatik, der Neurologie erweitert um philosophische und ethische Diskussionen.

DOCH WAS GENAU IST DENN KI?

Diese Frage haben sich die Studenten/innen der Fakultät Betriebswirtschaft an der Technische Hochschule Nürnberg auch gestellt und wollten es nicht nur genauer wissen, sondern auch die Einsatzmöglichkeiten testen. Den Rahmen dazu bot das praxisbegleitende Fallstudienseminar von Prof. Dr. Zimmermann, das sich mit aktuellen Fragen und Fällen aus der Wirtschaftsinformatik beschäftigt. Sie wollten zum einen KI verstehen und herausfinden, welche Methoden und Technologien sich dahinter verbergen. Zum anderen wollten sie Einsatzmöglichkeiten beleuchten und schlussendlich eine praktische Anwendung daraus selbst entwickeln .

Daraus entstanden ist nicht nur eine ausführliche Seminararbeit, sondern in kurzer Zeit auch ein Chatbot namens OHM. Dieser neue Uni-Assistent macht das Leben an der Uni einfacher, denn er weiß wo und wann welche Vorlesung stattfindet, führt zielsicher über das Unigelände und vieles mehr. Werfen Sie einen Blick darauf!

NEUE TECHNOLOGIEN BRAUCHEN STARKE PARTNER

Als spezialisiertes IT Unternehmen ist es uns ein großes Anliegen, junge Menschen in ihren Ideen und ihrer Ausbildung zu unterstützen. Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass wir über Herrn Prof. Dr. Zimmermann den Kontakt zu seiner Studentengruppe bekommen haben. Der Start war ein gemeinsamer Workshop mit mip und IBM, der den Grundstein für diese Arbeit gelegt hat. Als KI Plattform wurden die Watson Services ausgewählt, die in allen Facetten auf die "Unitauglichkeit" geprüft wurden.

Simone Schubert von der mip hat die Arbeit der Gruppe begleitet, insbesondere bei den ersten Schritten zur Erstellung des Chatbots. Doch damit nicht genug, die Themen KI + Chatbot werden zur Zeit in einer Bachelorarbeit an der TH Nürnberg weitergeführt, zusammen mit einem langjährigen Kunden der mip.

Lesen Sie die interessante Seminararbeit hier!

Bildquelle: shutterstock_524844586