mip privat! – #BleibDahoamBrot

Hallo zusammen, mein Name ist Gabriela von Bargen und ich bin bei der mip zuständig für alles rund ums Marketing. Ein toller Job,
dem ich sehr gerne meine Arbeitszeit widme. Aber es gibt auch ein Leben außerhalb der Arbeit und da gibt es für mich
eine Reihe von Hobbys, denn das Müßigtum ist nicht meine Stärke. Eines davon ist das Brotbacken, das ich schon
seit mehr als 10 Jahren mit viel Spaß privat praktiziere. #bleibdahoambrot

#bleibdahoambrot

Maronibrot

Vollkornbrot - #bleibdahoambrot

Vollkornbrot

Freisinger Backhaus - #bleibdahoambrot

Freisinger Backhaus

Diese Begeisterung hat mich 2014 dazu gebracht, in den Freisinger Backhaus Verein einzusteigen. Dieses Projekt hat mich von Anfang an begeistert. Wir arbeiten ehrenamtlich und ich bin nicht nur die Schriftführerin im Vorstand, sondern mache, wenn wundert es, das Marketing. Ich bin zudem bei allen Veranstaltungen dabei, helfe am Backtag die Brote einzuschießen, verkaufe Brot an unseren Marktständen, unterstütze oft bei den Aktionen mit den Kindern. Eben bei allem, was das Vereinsleben so mit sich bringt.

Unser Verein lässt nicht nur die alte Tradition des Brotbackens im Holzofen wieder aufleben, sondern wir veranstalten Kurse und Aktionen mit Kindern und Jugendlichen, um ihnen das Zubereiten von selbstgemachten Lebensmitteln wieder näher zu bringen. Da werkeln beispielsweise Kommunionskinder mit Begeisterung an ihrem Kommunionsbrot, Schulklassen backen im Rahmen ihrer Projekttage oder Hortkinder haben viel Hunger und Spaß beim Pizza belegen und mampfen.

Jeden zweiten Samstag treffen wir uns am Backhaus, jeder bringt den selbstgemachten Teig mit und wir schwatzen beim Warten bis das Brot fertig gebacken ist, über Gott und die Welt und das Backen. Auf ein paar Märkten im Jahr verkaufen wir unser Holzofenbrot am Stand und Backeinsteiger lernen fleißig bei unseren Backkursen, die wir mit der vhs Freising anbieten.

Tja, mein Terminkalender war mit diesem Hobby immer gut ausgefüllt. Doch leider sind alle unsere Aktivitäten jetzt lahm gelegt, zumindest erstmal bis Mitte April. Wir alle vermissen das Backen in unserem Holzofen sehr, gibt der doch dem Brot einen ganz einzigartigen Geschmack.

Doch das ist kein Grund für mich auf gutes Brot zu verzichten! Gute Handwerksbäcker haben wir in unserer Stadt, gottseidank. Und bei denen kaufe ich gerne auch mal ein wenn mit die Zeit zum Backen fehlt.

Denn ein gutes Brot braucht, neben guten Zutaten, vor allem Zeit. Eine lange Teigführung ist ausschlaggebend für den Geschmack und für die Bekömmlichkeit. Da wird ein Teig manchmal über mehrere Tage geführt, bis er in den Ofen kommt. Mit ganz wenig Hefe, Sauerteig oder Lievito Madre und viel Zeit erzielt man unglaubliche Geschmackserlebnisse. Im normalen Haushaltsofen backe ich auf einem eingelegten Schamottstein, der, auf die maximale Leistung aufgeheizt, den Ofentrieb des Teiges fördert.

Das Timing ist während der normalen Arbeitszeit tatsächlich manchmal eine Herausforderung und ich brauche dann einen genauen Zeitplan. Da kommt mir die Arbeit im Home Office jetzt entgegen. Die langen Fahrzeiten ins Büro fallen weg, Stau ist die Tage echt ein Fremdwort und das rund um München, unglaublich. Da kommen ein paar Stunden am Tag zusammen, die ich jetzt in der Küche voll ausnutze. Da kann ich neue Teige ausprobieren und experimentieren, was das Zeug hält. Das Ergebnis sind spannende Varianten, wie Maronibrot mit Südtiroler Brotklee, Zwiebelbrot oder Vollkornbrot mit den alten Getreidesorten wie Emmer oder Einkorn.

Vor allem Spaß macht's und es schmeckt, egal ob zu Hause oder im Backhaus gebacken. Und trotzdem freue ich mich darauf, wenn auch in unserem Verein wieder die Normalität zurückkommt.

#bleibdahoambrot

#BleibDahoamBrot

KONTAKT